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ABOUT

8MM Bar is a DIY music venue in Berlin with a long, self-built history.
8MM Bar ist eine Berliner DIY-Musikbar mit einer über Jahre gewachsenen, selbst aufgebauten Geschichte.

Founded outside commercial venue structures, 8MM grew out of the punk DIY ethos: if it don’t exist, build it.


SERVING the BERLIN UNDerGROUND since 2002

8MM steht für DIY in der Praxis, nicht Theorie. Die Idee und Vision kam durch Alex Remzi nach Berlin, der in den 1990er Jahren am Rande der legendären Hardcore-Punk-Szene von Washington, D.C. aufgewachsen ist – einer Community, die sich durch Selbstorganisation, künstlerische Integrität und Gemeinschaft auszeichnet. Als 8MM 2002 von Alex Remzi und Louis Trumpbour gegründet wurde, übertrug Remzi dieses Ethos auf den Berliner Kontext und etablierte 8MM nicht nur als Bar, sondern als Gemeinschaft, die auf klaren Prinzipien der Fairness, Unabhängigkeit und langfristigen Unterstützung der Künstler basiert, die die Musik machen, die 8MM ausmacht.

Von Anfang an arbeitete 8MM nach einem strengen „Artist-First”-Modell: Bands erhalten 100 % der Gewinne an der Eintrittskasse, 8MM presste Platten für Künstler, die diese bei ihren Shows verkaufen konnten, um ihre Tourneen zu finanzieren, und die Unterstützung ging oft über die Auftritte hinaus – häufig einschließlich freiwilligem Tourmanagement und praktischer Hilfe, um aufstrebenden Bands den Einstieg zu erleichtern. Um diese Vision zu finanzieren und gleichzeitig unabhängig zu bleiben, hat 8MM sogar eine eigene Brennerei gebaut und produziert jetzt seinen eigenen Gin, Wodka und den beliebten Kräuterlikör Melloch – ein einzigartiges Bekenntnis zu Selbstständigkeit und langfristiger Unabhängigkeit. Dieser praktische DIY-Ansatz hat eine enge Community geschaffen, die weit über Berlin hinausgeht und sich zu einem internationalen Netzwerk von Künstlern und Partnern entwickelt hat.

Obwohl 8MM weitgehend unabhängig von den Mainstream-Strukturen der deutschen Musikpresse und -industrie geblieben ist, hat es sich durch sein außergewöhnliches Booking nachhaltige internationale Anerkennung erworben. Dies spiegelt sich in Einladungen wider, Bühnen bei großen internationalen Showcase-Festivals wie SXSW in Austin und The New Colossus Festival in New York City zu moderieren und zu kuratieren. Darüber hinaus ist 8MM die treibende Kraft hinter dem renommierten Synästhesie Festival und erweitert damit die Rolle von 8MM von einer lokalen Bar zu einem international vernetzten Kurator und Kulturproduzenten. 

Im Jahr 2014 durchlief die 8MM Bar einen einzigartigen und bewussten Wandel, als die Mehrheit der Anteile des Unternehmens an die langjährigen Bar-Mitarbeiter verkauft wurde, wodurch die kollektive Verantwortung, die den Veranstaltungsort seit langem in der Praxis geprägt hatte, formalisiert wurde. Alex Remzi blieb bis 2019 Geschäftsführer und sorgte für Kontinuität, während der neue Partner Peter Mangan mehr Verantwortung im Booking und im Tagesgeschäft übernahm. 2019 wurde Mangan Geschäftsführer und Booker und behielt den künstlerorientierten und unabhängigen Ansatz von 8MM bei. Unter Mangans Führung hat 8MM eine bemerkenswerte Verwandlung durchgemacht und sich von einer Kneipe mit Bühne zu einem renommierten Venue entwickelt, einem seltenen Juwel im Herzen Berlins. Auf die Frage nach der zeitlosen Bar bemerkte ein Besucher treffend: „Die Kids, die heute dort abhängen, sehen aus, als würden sie auch vor 25 Jahren dort hingepasst haben. Oder eher wie vor 50 Jahren in der Bowery.“

ENGLISH VERSION

8MM represents DIY in practice, not theory. The initiative and guiding vision were brought to Berlin by Alex Remzi, whose formative years were shaped growing up on the periphery of the legendary Washington, D.C. hardcore punk scene of the 1990s—a community defined by non-corporate self-organization, artistic integrity, and community. When 8MM was founded in 2002 by Alex Remzi and Louis Trumpbour, Remzi translated that ethos into a Berlin context, establishing 8MM not merely as a bar, but as a community built around clear principles of fairness, independence, and long-term support for the artists making the music that defined 8MM.

From the outset, 8MM operated on a strict artist-first model: bands receive 100% of door profits, 8MM pressed records for artists to sell at shows to help fund their tours, and support frequently extended beyond performances—often including volunteer tour management and hands-on assistance to help up-and-coming bands get a foot in the door. To help pay for this vision while remaining independent, 8MM even built and now operates its own distillery, producing its own Gin, Vodka and beloved herbal liqueur Melloch, a one of a kind commitment to self-reliance and long-term autonomy. This hands-on, DIY approach fostered a tight-knit community that extended well beyond Berlin and developed into an international network of artists and collaborators.

While remaining largely independent of mainstream structures within the German music press and industry, 8MM has earned sustained international recognition for its exceptional booking. This is reflected in invitations to host and curate stages at major international showcase festivals such as SXSW in Austin and The New Colossus Festival in New York City. In addition 8MM is the driving force behind the acclaimed Synästhesie Festival, further extending the 8MM’s role from a local bar to an internationally connected curator and cultural producer.

In 2014, 8MM Bar underwent a unique and deliberate transition when a majority share of the company was sold to its long-standing bar staff, formalizing the collective responsibility that had long defined the venue in practice. Alex Remzi remained Geschäftsführer until 2019, ensuring continuity of vision as new partner Peter Mangan assumed greater roles in booking and day to day operations. In 2019, Peter took over as Geschäftsführer and booker, maintaining 8MM’s artist-driven and independent approach. Under Mangan’s leadership, 8MM underwent a remarkable transformation, evolving from a dive bar with a stage into a renowned venue, a rare gem in the heart of Berlin. When asked about the timeless bar, a visitor aptly remarked “the kids hanging out there today look like they would have fit in 25 years ago. Or more like 50 years ago on the Bowery.”